So packen Sie die Digitalisierung Ihres Unternehmens richtig an

Ob groß oder klein – um als Unternehmen langfristig erfolgreich zu sein, ist die Digitalisierung des Betriebs ein äußerst wichtiger Schritt. Um diese Herausforderung zu meistern heißt es eine geeignete Strategie finden, Schritt für Schritt vorgehen und vor allem – aus Überzeugung handeln. Auf den ersten Blick eine gewaltige Herausforderung, aber eine Herausforderung die sich lohnt.

Ob groß oder klein – um als Unternehmen langfristig erfolgreich zu sein, ist die Digitalisierung des Betriebs ein äußerst wichtiger Schritt. Um diese Herausforderung zu meistern heißt es eine geeignete Strategie finden, Schritt für Schritt vorgehen und vor allem – aus Überzeugung handeln. Auf den ersten Blick eine gewaltige Herausforderung, aber eine Herausforderung die sich lohnt.

 

Was ist mit Digitalisierung eigentlich gemeint?

Der Begriff Digitalisierung wird mit der modernen Arbeitswelt immer wieder in Zusammenhang gebracht. Aber was ist damit eigentlich gemeint?

Kurz gesagt: das entscheidende Kernelement von Digitalisierung ist Informationstechnologie. Mit Hilfe von Computern und Maschinen werden Arbeitsabläufe und Prozesse vereinfacht und automatisiert. Um das zu erreichen werden Netzwerke geschaffen, das heißt: Daten einzelner Arbeitsbereiche werden virtuell erfasst und ausgetauscht. (Alle) Bereiche eines Betriebes werden miteinander vernetzt. Ein Ziel von Digitalisierung ist dabei auch die Steigerung von Produktivität. In vereinfachter Form findet Digitalisierung bereits seit Jahrzehnten statt. Durch den technologischen Fortschritt vor allem der letzten Jahre kommen aber immer neue Formen der Digitalisierung ins Spiel – selbststeuernde Roboter und virtuelle Realität sind nur zwei wichtige Stichworte in diesem Zusammenhang. Digitalisierung ist in jedem Fall als komplexer Ansatz zu verstehen, denn die Technologie ist nur die Basis, im Grunde genommen geht es aber um Veränderungen in Kommunikation, Planung und Umsetzung von Arbeitsabläufen und Produktionsprozessen.

Digitalisierung in der Praxis – Ihr Unternehmen ist vielleicht schon mittendrin

Disposition: Sie dirigieren Ihren Außendienst nicht mehr per Telefon, sondern nutzen ein online System zur Auftragserteilung? Dann sind Sie bereits äußerst digital unterwegs.

Zeiterfassung: Wenn Sie in Ihrem Betrieb keine Papierzettel für die Erfassung der Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter nutzen, sondern eine Software, haben Sie bereits einen Bereich Ihres Betriebs digitalisiert

Lagerverwaltung: Verwalten Sie Ihren Produktbestand mittels Scangeräten und Software, hat die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen schon Einzug gehalten.

 

Am Anfang steht die passende Strategie

Digitalisierung ist für kleinere Unternehmen oft wie ein Sprung ins kalte Wasser – es braucht Überwindung und ist teils wenig verlockend. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken. Solange Sie sich nicht spontan kopfüber ins Wasser stürzen und eine entsprechende Strategie vorbereiten, ist die Digitalisierung Ihres Betriebs eine große Chance. Das richtige Vorgehen bei der Umstellung des Betriebs ist dabei ausschlaggebend.

 

Ein Schritt nach dem anderen – 5 Tipps zur Umsetzung

  1. Überlegen Sie zuerst, was Ihre Bedürfnisse und Anforderungen sind: Was genau soll die Digitalisierung für Ihr Unternehmen leisten?
  2. Erstellen Sie einen Plan und orientieren Sie sich dabei unter anderem an folgenden Fragen:
    • Was genau umfasst eine Digitalisierung in Ihrem Betrieb?
    • Wie lässt sich das am besten bewerkstelligen, also welche Maßnahmen sind dafür notwendig?
    • Welcher Zeitplan ist für die Umsetzung geeignet?
  3. Beziehen Sie die Mitarbeiter in die Planung und Umsetzung mit ein. Nur wenn die Mitarbeiter vom anstehenden Digitalisierungsprozess überzeugt und daran beteiligt sind, lässt er sich erfolgreich bewältigen.
  4. Werfen Sie nicht grundsätzlich alles über den Haufen: Digitalisierung bedeutet nicht Ihr gesamtes Unternehmen neu aufzubauen, sondern Prozesse zu erneuern und den Anforderungen der Gegenwart und der Zukunft gerecht zu werden. Behalten Sie bestehende Betriebsstrukturen daher soweit wie möglich bei. Sie sind ein wichtiges Fundament.
  5. Machen Sie nicht einen großen Schritt, sondern mehrere kleine Schritte: Digitalisierung passiert nicht auf Knopfdruck – es ist ein Prozess, der Arbeit und Zeit erfordert und vor allem auch eine gewisse Gewöhnungsphase. Eine Umsetzung in mehreren Schritten ist daher zu empfehlen.

 

Überzeugung und die richtige Einstellung sind ausschlaggebend

Digitalisierung wird nicht einfach durch das Einführen neuer Technik funktionieren. Auch die Einstellungen neuen Entwicklungen gegenüber muss passen. Dabei spielt zum Beispiel der gesellschaftliche Wandel ebenfalls eine wichtige Rolle. Wenn beispielsweise die Kunden Ihrer Branche zunehmend über soziale Netzwerke wie Facebook auf Anbietersuche gehen, ist es wichtig als Unternehmen dort präsent zu sein.

Damit der Digitalisierungsprozess in einem Betrieb erfolgreich bewältigt werden kann, muss er also aus Überzeugung realisiert werden. Das fängt in der Chefetage an. Die Unternehmensführung muss diese Umstellung wollen, sich das notwendige Wissen darüber aneignen und den Anforderungen der Firma entsprechende Leitlinien vorgeben. Darüber hinaus müssen aber auch die Mitarbeiter überzeugt davon sein und aktiv am Digitalisierungsprozess mitarbeiten. Daher ist es auch so wichtig, die Mitarbeiter von Anfang an in die Planung miteinzubeziehen.

 

Digitalisierung ist ein andauernder Prozess

Ihr Unternehmen wird nicht von einem Tag auf den anderen ein digitaler Vorreiter. Die Umstellung erfolgt über einen längeren Zeitraum und ist nie vollkommen abgeschlossen. In unserer schnelllebigen Zeit, in der andauernd neue Entwicklungen vonstatten gehen, muss ein Betrieb sich stetig weiterentwickeln. Digitalisierung ist daher ein andauernder Prozess, der langfristig umgesetzt wird und immer wieder mit neuen Lernphasen einhergeht.

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