Neu: Reisezeiten automatisch korrekt trennen – von der Erfassung bis zur Abrechnung

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„Zählt die Fahrt zum Kunden jetzt als Arbeitszeit – oder nicht?“

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen regelmäßig mit Dienstreisen arbeiten, kennen Sie genau diese Frage. Und meistens ist die Antwort: „Es kommt darauf an.“

Genau hier wird es in der Praxis schnell kompliziert. Denn Reisezeit ist nicht gleich Reisezeit.

  • Fährt jemand selbst oder sitzt er im Zug?
  • Findet die Reise innerhalb der Arbeitszeit statt oder danach?
  • Gibt es interne Regelungen oder kollektivvertragliche Vorgaben?

Mit den neuen Reisezeiten-Funktionen in timr wird genau dieses Problem sauber gelöst.

Sie können Reisezeiten jetzt:

  • klar von Arbeitszeit trennen
  • automatisch richtig verbuchen
  • und passend zu Ihren Regeln bewerten und vergüten

Ohne manuelle Nacharbeit oder komplizierte Workarounds.

Die gute Nachricht: Die neuen Reisezeit Funktionen erhalten Sie als kostenloses Upgrade ab dem Regular Plan.

Warum Reisezeiten in der Praxis so schwierig sind

Reisezeiten wirken auf den ersten Blick einfach – sind es aber selten.

Ein typischer Arbeitstag könnte so aussehen:

  • 08:00–10:00 Arbeit im Büro
  • 10:00–12:00 Fahrt zum Kunden
  • 12:00–16:00 Arbeit vor Ort
  • 16:00–18:00 Rückfahrt als Beifahrer

Jetzt stellen sich folgende Fragen:

  • Was ist eigentlich Arbeitszeit?
  • Spielt es eine Rolle, wann die Reisezeit stattfindet? 
  • Wird zwischen aktiver und passiver Reisezeit unterschieden?
  • Wird Reisezeit je nach Situation unterschiedlich vergütet?
  • Und wie muss die Reisezeit dokumentiert werden?

Ohne ein entsprechendes System entstehen:

  • Fehlerhafte Abrechnungen
  • Hoher manueller Aufwand
  • Laufende Rückfragen und Diskussionen
  • Fehlende Transparenz für Mitarbeitende
  • und im schlimmsten Fall auch arbeitsrechtliche Risiken

Deshalb braucht es klare Regeln, die automatisch angewendet werden:

  • Getrennte Erfassung von Reisezeit und Arbeitszeit
  • Berücksichtigung der Lage der Reisezeit (innerhalb oder außerhalb der Normalarbeitszeit)
  • Unterschiedliche Bewertung von aktiver und passiver Reisezeit
  • Unterschiedliche Vergütung je nach Situation

Mehr zum Thema Arbeitszeit und Reisezeit in Deutschland erfahren Sie in unserem Artikel 

Wann ist Reisezeit Arbeitszeit?

Aktive vs. passive Reisezeit – ein entscheidender Unterschied

Ein zentraler Punkt ist die Unterscheidung zwischen:

  • Aktive Reisezeit (wenn Mitarbeitende selbst fahren, in Österreich auch als Aktive Lenkzeit bezeichnet)
  • Passive Reisezeit (Beifahrer im Auto, oder Reisen im Zug)

Denn diese beiden Fälle werden in der Praxis oft unterschiedlich bewertet:

Ein Mitarbeiter fährt selbst→ wird meist wie Arbeitszeit behandelt
Ein Mitarbeiter sitzt im Zug→ kann reduziert oder anders bewertet werden

Wichtig dabei:

Wenn während der Reise normal gearbeitet wird , handelt es sich generell um normale Arbeitszeit, nicht um Reisezeit.

Mit den neuen Reisezeiten-Funktionen in timr bilden Sie genau diese Abgrenzung rechtssicher ab – inklusive individueller Bewertung und Vergütung.

Das sind die neuen Funktionen für Reisezeiten in timr

1. Reisezeiten automatisch korrekt erfassen und klar trennen – ohne Workarounds

Ab sofort können Sie:

  • aktive und passive Reisezeit direkt als eigene Arbeitszeitkategorien erfassen
  • diese unterschiedlich bewerten
  • und automatisch korrekt verbuchen

Das sorgt für klare Strukturen und reduziert Fehler in der Zeiterfassung.

2. Sie entscheiden: Zeitkonto oder eigenes Reisezeitenkonto

Eine der wichtigsten Neuerungen: Sie steuern, wohin Reisezeiten gebucht werden.

Je nach Anforderung können Sie festlegen:

  • Reisezeit wird dem Zeitkonto gutgeschrieben
  • oder auf ein separates Reisezeitenkonto gebucht

Das bedeutet:

  • Arbeitszeit bleibt sauber im Zeitkonto
  • Reisezeiten werden getrennt ausgewiesen
  • unterschiedliche Bewertungen und Abrechnungen sind möglich
Zeitkonto mit Reisezeitkonto

Das bringt in der Praxis:

  • mehr Transparenz für Mitarbeitende
  • weniger Rückfragen
  • eine deutlich einfachere Abrechnung

3. Automatische korrekte Verbuchung – je nach Lage und Dauer der Arbeitszeit

Der größte Vorteil: Sie definieren einmal die Regel – timr übernimmt die Logik automatisch.

Dabei haben Sie volle Flexibilität:

Variante 1: Reisezeit immer gleich behandeln 

Das ist die einfachste Variante – alles wird gleich behandelt. Die Verbuchung erfolgt dabei unabhängig von der Arbeitszeit.

Sie legen fest: Verbuchung 

  • immer auf das Zeitkonto
  • oder immer auf das Reisezeitenkonto

Diese Variante ist dann sinnvoll, wenn Reisezeiten immer gleich bewertet und verbucht werden sollen – unabhängig davon, ob sie innerhalb oder außerhalb der regulären Arbeitszeit stattfinden.

Variante 2: Verbuchung abhängig von der Uhrzeit (Lage der Normalarbeitszeit)

Hier entscheidet die Uhrzeit:

Sie können einstellen

  • Reisezeit innerhalb der vereinbarten Normalarbeitszeit wird auf das Zeitkonto gebucht.
  • Reisezeit außerhalb der vereinbarten Normalarbeitszeit wird automatisch auf dem Reisezeitenkonto erfasst.

timr erkennt automatisch, welcher Teil wo dazugehört.

Beispiel: 

Hinterlegte Normalarbeitszeit (Sollzeit): 08:00–12:00

Gebuchte Reisezeit: 07:00–13:00

Das Ergebnis in timr:

  • 4h (8-12 Uhr) gehen auf das Zeitkonto
  • 2h (7-8 und 12-13 Uhr) gehen auf das Reisezeitenkonto

Variante 3: Verbuchung abhängig von der Dauer der Normalarbeitszeit

Hier entscheidet nicht die Uhrzeit, sondern die tägliche Dauer der Sollzeit:

  • bis zur Sollzeit werden die Stunden auf das Zeitkonto gebucht
  • darüber hinaus wandern die Stunden auf das Reisezeitenkonto

Diese Variante ist perfekt, wenn nur zählt, wie viel insgesamt gearbeitet wird.

Beispiel: 

Hinterlegte Normalarbeitszeit (Sollzeit): 4h

Gebuchte Reisezeit: 5h

Das Ergebnis in timr:

  • 4h gehen auf das Zeitkonto
  • 1h geht auf das Reisezeitenkonto

Bei allen Varianten gilt:

Das System berücksichtigt automatisch die hinterlegte Normalarbeitszeit (Sollzeit) und übernimmt die Aufteilung für Sie.

4. Reisezeiten unterschiedlich bewerten (z. B. 50 %)

Nicht jede Reisezeit muss gleich behandelt werden. In der Praxis besteht oft eine unterschiedliche Vergütung für Reisezeiten, v.a. außerhalb der Normalarbeitszeit/Sollzeit.

Mit timr können Sie nun festlegen wie die Reisezeit vergütet wird, z. B.:

  • 100 %
  • 50 %
  • oder individuelle Werte

Beispiel:

4h gebuchte passive Reisezeit

Vergütung: 50 %

Das Ergebnis in timr:

  • 2h werden als Reisezeit vergütet

5. Reisezeiten direkt weiterverarbeiten

Reisezeiten können nicht nur erfasst, sondern auch direkt weiterverarbeitet werden:

So können sie

  • auf das Zeitkonto umbuchen (und z.B. als Zeitausgleich konsumieren lassen),
  • im Nachhinein korrigieren (z. B. zusätzliche Stunden gutschreiben, wenn passive Reisezeit nachträglich höher angerechnet wird) und
  • transparent als Auszahlung kennzeichnen.

Alles direkt im System, ohne zusätzliche Tools.

6. Reisezeit & Arbeitszeitregeln – automatisch korrekt geprüft

Die neuen Reisezeiten-Funktionen wirken sich nicht nur auf die Erfassung aus, sondern auch auf alle arbeitsrechtlichen Überprüfungen in timr – zum Beispiel bei Pausen und Höchstarbeitszeit.

Denn entscheidend ist: Nicht jede Reisezeit zählt arbeitsrechtlich gleich – und genau das berücksichtigt timr automatisch.

Was bedeutet das konkret?

  • Aktive Reisezeit wird als Arbeitszeit gewertet: timr berücksichtigt sie entsprechend bei der Prüfung von gesetzlichen Pausenregelungen und Höchstarbeitszeiten.
  • Passive Reisezeiten werden wie eine Unterbrechung der Arbeitszeit behandelt: Sie zählen nicht zur relevanten Arbeitszeit und werden bei arbeitsrechtlichen Prüfungen (z. B. Höchstarbeitszeit) nicht berücksichtigt.

Ihr Vorteil:
Sie vermeiden falsche Warnungen oder unnötige Korrekturen – besonders bei langen Reisephasen.

Hinweis:

Die neuen timr Funktionen für Reisezeiten ermöglichen eine flexible und unternehmensspezifische Gestaltung der Reisezeitbewertung.

Ob die gewählte Konfiguration arbeitsrechtlich zulässig ist, hängt von den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben sowie internen Vereinbarungen ab.

Bitte prüfen Sie vor Nutzung die rechtlichen Anforderungen oder holen Sie fachlichen Rat ein.

Für wen sind die neuen Funktionen besonders relevant?

Die neuen Funktionen sind besonders hilfreich für Unternehmen, bei denen dienstliche Fahrten oder Reisen anfallen, zum Beispiel bei:

  • Service- oder Montageteams
  • projektbezogenen Einsätzen
  • mehreren Standorten
  • Dienstreisen – national und international
  • individuellen Regelungen zur Reisezeit
  • Außendienst

Fazit: Weniger Aufwand, mehr Klarheit und Rechtssicherheit

Reisezeiten sind in vielen Unternehmen ein komplexes Thema.

Mit den neuen Funktionen in timr können Sie das einfach lösen:

  • Reisezeiten automatisch korrekt verbuchen
  • Arbeitszeit und Reisezeit sauber trennen
  • flexibel bewerten
  • und einfach abrechnen

Ganz ohne manuelle Nacharbeit und ohne Unsicherheit.

timr

Jetzt ausprobieren!

Die neuen Funktionen für Reisezeiten sind ab dem Regular Plan enthalten. Legen Sie gleich los und definieren Sie jetzt, wie Reisezeiten in Ihrem Unternehmen verbucht werden sollen.

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