Was steckt hinter den Projektnamen erfolgreicher Unternehmen?

Waren Sie auch schon öfter mal auf der Suche nach einem richtig tollen Namen für Ihr Projekt und Ihnen ist einfach nichts Passendes eingefallen? Es ist gar nicht so leicht das Richtige zu finden, oder?

Waren Sie auch schon öfter mal auf der Suche nach einem richtig tollen Namen für Ihr Projekt und Ihnen ist einfach nichts Passendes eingefallen? Es ist gar nicht so leicht das Richtige zu finden, oder?

Grundsätzlich gibt es ja viele Möglichkeiten, beliebt sind zum Beispiel griechische und römische Gottheiten, geografische Orte, Film- und Fernsehfiguren, oder auch die Namen militärischer Operationen. Aber die Quellen potenzieller Projektnamen sind damit noch lange nicht ausgeschöpft. Dem Einfallsreichtum bei der Benennung von Projekten sind absolut keine Grenzen gesetzt. Andererseits muss es auch nicht immer so super spektakulär sein. Vor allem an großen Firmen kann man sich da ein Beispiel nehmen. Wir haben uns deshalb einmal angesehen, was hinter den Projektnamen erfolgreicher Unternehmen steckt.

 

Apple

Als weltweit erfolgreiches Unternehmen hat Apple im Laufe der Zeit eine Menge Produkte auf den Markt gebracht. Die Projektarbeit, die hinter diesem Erfolg steckt, ist natürlich enorm. Und für jedes Projekt gibt es auch einen internen Projektnamen.

Das Computermodell Apple III zum Beispiel erhielt den internen Projektnamen “Sarah” und wurde damit nach der Tochter des Chefentwicklers Wendell Sander benannt. Apple Lisa wurde mit großer Wahrscheinlichkeit nach Steve Job’s Tochter Lisa Nicole benannt. In die Benennung von Projekten fließt also gerne auch Persönliches mit ein.

Ein etwas originellerer Projektname wurde dem MacOS System 7.5 zuteil. Apple gab dieser Systemversion den Namen “Capone”. Angeblich ist dieser Projektname darauf zurückzuführen, dass Apple die Hoffnung hatte “Capone” würde wie das Original über “Chicago”, Projektname für Windows 95, dominieren.

 

Android

Bei der Bennennung der Android Produkte hat sich Google etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die ersten Versionen des Betriebssystems erhielten zunächst noch gar keinen Projektnamen, seit April 2009 werden alle Androidversionen nach Süßigkeiten benannt. Von “Cupcake” über “Donut”, oder “Jellybean” bis hin zur neuesten “Nougat” Version war da schon einiges dabei.

Manuel hat uns auf Facebook darauf aufmerksam gemacht, dass bei Android die süßen Versionen alphabetisch aufsteigend vergeben werden. Das lässt natürlich Raum für Spekulationen, wie die nächste Version heißen wird. O wie Oreo vielleicht? 

So originell die Projeknamen der Android Produkte sind, so unspektakulär ist die Geschichte hinter dem Namen “Android” selbst. 2005 übernahm Google ein Startup, das abseits der Öffentlichkeit an der Softwareentwicklung für Mobilgeräte gearbeitet hatte. Raten Sie mal wie der Name des Unternehmens gelautet hat? Richtig, “Android Inc.”

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