Ihre Zeit hat einen Wert – Überstunden sind auch für Selbstständige kein Muss

Überstunden gehören für viele Selbstständige zum Alltag. Dabei reden wir nicht von einer halben Stunde Mehrarbeit am Tag, sondern von sehr viel mehr. Gut gemeinte Ratschläge um Überstunden zu vermeiden, gibt es einige. Bei vielen davon denken Sie sicher: “Ist ja schön und gut, aber so einfach ist es eben nicht”. Natürlich haben Sie damit Recht. Es ist nicht einfach sich als Selbstständiger den Tag so einzuteilen, dass am Abend die Arbeit fix fertig erledigt ist und trotzdem noch genügend Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen mit der Familie und eine Runde Joggen war. Wäre das ein Kinderspiel würde es jeder so machen und die guten Ratschläge würde es nicht brauchen. In der Realität ist es teilweise ein richtiger Kraftakt die Überstunden so halbwegs im Zaum zu halten, aber die eigene Zeit ist es wert. Sagen Sie Überstunden also den sprichwörtlichen Kampf an – sie sind auch für Selbstständige kein Muss.

Überstunden gehören für viele Selbstständige zum Alltag. Dabei reden wir nicht von einer halben Stunde Mehrarbeit am Tag, sondern von sehr viel mehr. Gut gemeinte Ratschläge um Überstunden zu vermeiden, gibt es einige. Bei vielen davon denken Sie sicher: “Ist ja schön und gut, aber so einfach ist es eben nicht”. Natürlich haben Sie damit Recht. Es ist nicht einfach sich als Selbstständiger den Tag so einzuteilen, dass am Abend die Arbeit fix fertig erledigt ist und trotzdem noch genügend Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen mit der Familie und eine Runde Joggen war. Wäre das ein Kinderspiel würde es jeder so machen und die guten Ratschläge würde es nicht brauchen. In der Realität ist es teilweise ein richtiger Kraftakt die Überstunden so halbwegs im Zaum zu halten, aber die eigene Zeit ist es wert. Sagen Sie Überstunden also den sprichwörtlichen Kampf an – sie sind auch für Selbstständige kein Muss.

 

Aller Anfang ist schwer, die Zeit danach aber erst so richtig

Fest steht, dass sich für Selbstständige gerade am Beginn Mehrarbeit wahrscheinlich nicht vermeiden lässt. Der Kundenstamm muss aufgebaut werden, Arbeitsabläufe müssen sich erst einspielen und ungewohnte Aufgaben brauchen eben etwas länger. Wenn sich ein Handwerker selbstständig macht, hat er wahrscheinlich wenig bis gar keine Ahnung von Marketing oder Buchhaltung. Dass er für diese Arbeiten dann länger braucht als für seine eigentliche Kernkompetenz, ist logisch. Natürlich gibt es die Möglichkeit, diese Arbeit an Externe auszulagern, aber das ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, die viele vermeiden wollen.

Problematisch wird der zeitliche Mehraufwand, wenn auch nach einer längeren Einstiegsphase der Zeitaufwand nicht geringer wird. An einem kritischen Punkt angelangt sind Sie vermutlich, wenn Sie selbst feststellen, dass es so nicht mehr weitergeht. Immerhin ist damit sogar schon der erste und wichtigste Schritt getan, denn Sie haben erkannt, dass Sie etwas ändern müssen. Stellt sich nur die Frage was genau? Jetzt ist guter Rat teuer.

Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, Zeit zu haben. (Ladislaus Boros)

 

Diese Tipps könnten was für Sie sein

  1. Erstellen Sie einen groben Zeitplan für Ihren Arbeitstag. Legen Sie fest, wie lange Sie heute arbeiten und halten Sie sich daran. Planen Sie dabei nicht von vornherein Überstunden ein. Besonders wichtig: Machen Sie auch den Feierabend zu einem Bestandteil Ihres Zeitplans.
  2. Evaluieren Sie die eigene Arbeit um so herauszufinden, ob Sie Aufgaben effizienter erledigen können. Was ist wirklich notwendig? Womit vergeude ich nur Zeit? Denken Sie dabei daran Prioritäten zu setzen.
    Tipps für effizienteres Arbeiten erhalten Sie auch in unserem Artikel Produktivitätstechniken: Machen Sie mehr aus Ihrer Zeit
  3. Trennen Sie Beruf und Privatleben: Wenn Sie vom Home Office aus arbeiten, richten Sie sich ein eigenes Büro ein. Ihre Arbeit erledigen Sie dort – und zwar nur dort. Außerhalb des Büros ist Platz und Zeit für die Familie und Freizeit. Die räumliche Trennung sorgt auch für eine zeitliche Trennung.
  4. Wählen Sie Ihre Kunden sorgfältig aus. Gerade in der Anfangsphase sind Sie als Selbstständiger vermutlich um jeden Kunden froh. Auf lange Zeit gesehen ist es aber wichtig zu evaluieren, welche Kunden für Sie auch rentabel sind und mit wem Sie tatsächlich eine langfristige Kundenbindung eingehen wollen und können. Profit ist nicht alles, aber Aufwand und Einnahmen müssen schon in Relation stehen.
  5. Erfassen Sie Ihre Zeit! Wenn Sie sorgfältig und detailliert festhalten, wofür Sie Ihre Zeit aufwenden, fällt es Ihnen leichter herauszufinden, wo Sie Zeit einsparen können. So identifizieren Sie zum Beispiel jene Arbeiten, die überproportional viele Stunden verbrauchen und wo trotzdem wenig weitergeht.

Um für das Erfassen Ihrer Stunden nicht erst recht wieder Zeit zu verschwenden nutzen Sie am besten ein digitales System, das schnell und einfach zu bedienen ist. Unsere timr Zeiterfassung können Sie 30 Tage lang gratis und unverbindlich testen. Probieren Sie es einfach aus!

 

Für weniger Überstunden braucht’s keine Hexerei, dafür aber Konsequenz

Wenn Überstundenreduktion am Plan steht, braucht es die notwendige Überzeugung und Konsequenz um tatsächlich etwas zu ändern – und auch das Wissen um die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen. Denn im Grunde genommen geht es darum, aus dem Dschungel an pauschal formulierten Tipps die für sich passenden zu finden und diese dann tatsächlich konsequent zu befolgen. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt keine Wundermittel und die braucht es auch nicht – Konsequenz alleine macht den entscheidenden Unterschied.

 

Prioritäten setzen und daran festhalten

Die Kunst ist nicht einen Zeitplan festzulegen, sondern sich auch tatsächlich daran zu halten. Offensichtlich, werden Sie sagen, aber wie dann tatsächlich umsetzen? Indem Sie Prioritäten setzen. Selbstverständlich kann es sein, dass Sie Ihren Zeitplan einmal nicht einhalten können. Die Frage ist, ob Sie dann einfach weitermachen wollen, oder tatsächlich über Ihren Schatten springen und trotzdem Schluss machen. Dabei reden wir nicht davon einen Kunden mitten im Termin stehen zu lassen. Es geht um die kleinen Dinge, die oft viel zeitraubender sind. Sie sitzen zum Beispiel schon stundenlang an Ihrer Marketingkampagne, kommen aber keinen Schritt vorwärts, weil Ihnen die kreativen Ideen fehlen und Sie eigentlich auch keine Ahnung davon haben, was wirklich wichtig ist? Dann hat es keinen Sinn bis 10 Uhr Abends sitzen zu bleiben und damit Zeit zu verplempern. Gönnen Sie sich lieber eine Auszeit.

 

Ihre Zeit ist was wert

Ihre Zeit hat einen Wert und auch in der Selbstständigkeit sollten Sie das nicht vergessen. Ohne Freizeit, ohne Zeit für Familie und Freunde – also ohne den nötigen Ausgleich zur Arbeit – werden Sie auf Dauer nicht erfolgreich sein. Abschalten und Energie tanken ist wichtig. Im besten Fall hilft Ihnen dieser Artikel das umsetzen. Dabei geht es gar nicht darum, dass Sie einen bestimmten Ratschlag befolgen, sondern dass Sie mit Ihrer Zeit bewusster umgehen. Wenn Sie für sich selbst bereits Wege gefunden haben, wie das perfekt funktioniert – umso besser. Sagen Sie uns doch, wie Sie es machen. Vielleicht helfen Sie damit auch anderen den Wert Ihrer Zeit wieder etwas zu steigern.

Bonustipp – Auf den richtigen Stundensatz kommt es an

Apropos “Wert der Zeit”. Als Selbstständiger sollten Sie besonders darauf achten, welchen Stundensatz Sie Ihren Kunden verrechnen. Im besten Fall hängt davon die Höhe Ihres Gewinns ab, in Härtezeiten vielleicht sogar Ihr Auskommen. Berücksichtigen Sie bei der Berechnung Ihres Stundensatzes daher Folgendes:

  • Die Einnahmen müssen höher sein als die Ausgaben
  • Ihr Gehalt sollte nicht unter dem Durchschnittseinkommen eines Angestellten liegen
  • Berücksichtigen Sie anfallende Kosten (Versicherung, Ausstattung etc.)
  • Planen Sie auch schlechte Zeiten ein und denken Sie an die Bildung von Rücklagen

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