Berechnung des Vorsteuerabzugs für Elektroautos

Seit der Steuerreform 2015/2016 kann für PKW mit einem CO2-Emissionswert von 0g/km (Elektroautos) ein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden. Je nach Höhe der Anschaffungskosten wird dieser unterschiedlich berechnet.

Seit der Steuerreform 2015/2016 kann für PKW mit einem CO2-Emissionswert von 0g/km (Elektroautos) ein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden. Je nach Höhe der Anschaffungskosten wird dieser unterschiedlich berechnet.

Grundsätzlich gibt es einen Vorsteuerabzug für Lieferungen, sonstige Leistungen oder Einfuhren in Zusammenhang mit der Anschaffung (Herstellung), Miete oder dem Betrieb von PKWs mit einem CO2-Emissionswert von 0 g/km. Dies betrifft somit PKW mit elektrischem oder elektrohydraulischem Antrieb, jedoch keine Hybridfahrzeuge.

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Bei Anschaffungskosten, die unter der Angemessenheitsgrenze von EUR 40.ooo brutto liegen, steht der volle Vorsteuerabzug zu.

Liegen die Anschaffungskosten über EUR 40.000 brutto bis EUR 80.000 brutto , ist der Aufwandseigenverbrauch zu berücksichtigen. Wenn Sie also beispielsweise einen PKW mit EUR 60.000 Anschaffungskosten kaufen, steht Ihnen für EUR 40.000 ein voller Vorsteuerabzug zu (= EUR 6.666,67). Für die restlichen EUR 20.000 (= Aufwandseigenverbrauch) können Sie keinen Vorsteuerabzug geltend machen.

Liegen die Anschaffungskosten eines PKW mit 0 g/km über EUR 80.000 brutto kann kein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden.

Die seit 01.01.2016 geltende Regelung für den Vorsteuerabzug von PKW mit einem CO2-Emissionswert von 0g/km ist auch für „Altfahrzeuge“ von Bedeutung. Für Fahrzeuge, die mit Ende 2015 bereits Teil des Anlagevermögens waren, kann ab 2016 die Vorsteuer von den Kosten für den laufenden Betrieb (Reifen, Service etc.) abgezogen werden. Weiters gibt es für PKW, für die der Vorsteuerberichtigungszeitraum von 5 Kalenderjahren noch nicht abgelaufen ist, die Möglichkeit zur so genannten „positiven Vorsteuerberichtigung“. Das bedeutet, dass nachträglich die Umsatzsteuer vom Kaufpreis anteilig als Vorsteuer geltend gemacht werden darf.

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