Mobiles Arbeiten und die Regelungen zur Arbeitszeit

Mobiles Arbeiten ist in der heutigen Arbeitswelt immer weiter verbreitet. Wer beispielsweise von zu Hause aus arbeiten kann, muss nicht Pendeln und hat so mehr Zeit für die Familie. Eine gute Balance zwischen Beruf und Freizeit wird für viele immer wichtiger und Arbeit wird immer weniger nur an einem einzigen Standort erledigt. Mobiles Arbeiten ist also auch ein Differenzierungsmerkmal am Arbeitsmarkt, das Arbeitgeber nutzen können. Dabei ist zu beachten, dass mobiles Arbeiten mehr Flexibilität ins Arbeitsleben bringt, auch in Bezug auf die Arbeitszeit.

Mobiles Arbeiten ist in der heutigen Arbeitswelt immer weiter verbreitet. Wer beispielsweise von zu Hause aus arbeiten kann, muss nicht Pendeln und hat so mehr Zeit für die Familie. Eine gute Balance zwischen Beruf und Freizeit wird für viele immer wichtiger und Arbeit wird immer weniger nur an einem einzigen Standort erledigt. Mobiles Arbeiten ist also auch ein Differenzierungsmerkmal am Arbeitsmarkt, das Arbeitgeber nutzen können. Dabei ist zu beachten, dass mobiles Arbeiten mehr Flexibilität ins Arbeitsleben bringt, auch in Bezug auf die Arbeitszeit.

Wichtig ist jedoch: Auch wenn man nicht im Büro sitzt, gelten die Regelungen zur Arbeitszeit trotzdem!

 

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit unterliegt Grenzen

Mobiles Arbeiten hat mit Sicherheit zu mehr Flexibilität der Arbeitszeit geführt. Umgekehrt hat aber auch die Flexibilisierung von Arbeitszeit mobiles Arbeiten erst ermöglicht. Dass Arbeitszeit so wie früher gleichbedeutend mit der Zeit im Büro ist, gehört also längst der Vergangenheit an. Trotzdem heißt das nicht, dass Arbeitnehmer sich ihre Arbeitszeit vollkommen frei einteilen können. Für mobiles Arbeiten gelten nämlich überwiegend dieselben gesetzlichen Regelungen wie für die Arbeit an einem festen Standort auch.

 

Gesetzliche Bestimmungen zur Arbeitszeit sind einzuhalten

Höchstgrenzen der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit, Pausenregelungen und Ruhezeiten müssen auch bei mobilem Arbeiten eingehalten werden. Mobiles Arbeiten bringt also auch die Herausforderung mit sich, die eigene Arbeitszeit im Blick zu behalten. Jede Arbeit, die für das Unternehmen bei dem man beschäftigt ist, geleistet wird, ist Arbeitszeit. Insofern ist also auch ein dienstliches Telefonat, das während der Zugfahrt erledigt wird, Arbeitszeit…genauso wie das E-Mail eines Kunden, dass am Abend noch schnell beantwortet wird. Das alles ist zu berücksichtigen, wenn es zum Beispiel darum geht die maximale tägliche Arbeitszeit nach dem Gesetz einzuhalten.

 

Die Regeln in Deutschland

In Deutschland ist beispielsweise die Sonntagsruhe gesetzlich festgelegt. Auch bei mobilem Arbeiten ist diese Vorgabe zu berücksichtigen. Diese und weitere Regelungen finden Sie in unserem Artikel Gesetzliche Regelungen zur Zeiterfassung in Deutschland.

 

Die Regeln in Österreich

In Österreich gilt eine Zeiterfassungspflicht, diese fällt auch bei mobilem Arbeiten nicht weg. Wenn Sie also abends ein dienstliches Telefonat führen, dann müssen Sie das auch als Arbeitszeit festhalten. Was Sie sonst noch beachten müssen können Sie in Fakten rund um die Arbeitszeit in Österreich: Das Arbeitszeitrecht nachlesen.

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