Haftung des Arbeitgebers bei reduziertem Sachbezug

Da ein Firmenwagen die Abgaben auf Seiten des Arbeitnehmers, aber auch auf Seiten des Arbeitgebers erhöht, ist es wichtig die Haftung des Arbeitgebers bei einem reduzierten Sachbezug zu beachten.

Da ein Firmenwagen die Abgaben auf Seiten des Arbeitnehmers, aber auch auf Seiten des Arbeitgebers erhöht, ist es wichtig die Haftung des Arbeitgebers bei einem reduzierten Sachbezug zu beachten.

Der Arbeitgeber haftet für alle Lohnabgaben (Lohnsteuer, Sozialversicherung,…) im Zusammenhang mit der Privatnutzung eines Firmenwagens. Wenn also ein reduzierter Sachbezug (z.B. halber Sachbezug) in Anspruch genommen wird, haftet der Arbeitgeber für die korrekte Berechnung und Abfuhr aller Steuern und Beiträge.

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Unsere Artikel-Serie zum Thema Fahrtenbuch in Österreich 2016 präsentieren wir Ihnen in Kooperation mit den Spezialisten von Raml und Partner Steuer & Unternehmensberatung. www.raml-partner.at

Dass Arbeitnehmer mit reduziertem Sachbezug ein Fahrtenbuch führen, ist daher für den Arbeitgeber unerlässlich. Auch wenn der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt und eine rückwirkende Prüfung ansteht, muss man den geringeren Sachbezug anhand des Fahrtenbuchs nachträglich immer noch nachweisen können.

In den allermeisten Fällen sichert nur ein Fahrtenbuch den Arbeitgeber bei reduziertem Sachbezug ab. Das Führen eines Fahrtenbuchs sollte daher in diesem Fall durch den Arbeitgeber vorgeschrieben und kontrolliert werden. Außerdem sollte der Arbeitgeber jederzeit über das Fahrtenbuch seines Mitarbeiters verfügen können.

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