Zeiterfassungspflicht im Rahmen des Mindestlohngesetzes in Deutschland

In Deutschland besteht seit der Einführung des Mindestlohns 2015 für geringfügig Beschäftigte und für Beschäftigte in Branchen, in denen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz eine besondere Missbrauchsgefahr besteht, eine Dokumentationspflicht.

In Deutschland besteht seit der Einführung des Mindestlohns 2015 für geringfügig Beschäftigte und für Beschäftigte in Branchen, in denen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz eine besondere Missbrauchsgefahr besteht, eine Dokumentationspflicht.

Prinzipiell gilt für alle Arbeitnehmer, dass die über laut § 3 Satz 1 des ArbZG werktägliche Arbeitszeit von 8 Stunden hinausgehende Arbeitszeit erfasst werden muss.

Welche Zeiten müssen laut Mindestlohngesetz erfasst werden?

Aus den Aufzeichnungen müssen folgende Informationen hervorgehen:

  • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit
  • Dauer der täglichen Arbeitszeit

Pausenzeiten müssen aus der Arbeitszeit herausgerechnet werden. Dauer und Lage einer Pause müssen jedoch nicht konkret festgehalten werden.

Wer ist laut Mindestlohngesetz zur Zeiterfassung verpflichtet?

Ihre Arbeitszeit aufzeichnen müssen geringfügig Beschäftigte – außer Minijobber in privaten Haushalten – sowie Arbeitnehmer bestimmter Branchen, die besonders anfällig für Schwarzarbeit sind. Dazu zählen:

  • Baugewerbe
  • Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
  • Fleischwirtschaft
  • Speditions-, Transport- und Logistikbereich
  • Forstwirtschaft
  • Gebäudereinigung
  • Messebau
  • Zeitungszustellung, Paketdienste

Verantwortlich für die korrekte Aufzeichnung der Arbeitszeit ist der Arbeitgeber.

Was es noch zu beachten gilt

Die Arbeitszeit muss innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen erfasst werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Zeiterfassung handschriftlich oder auf elektronische Weise erfolgt. Der Arbeitgeber hat die Pflicht alle Aufzeichnungen 2 Jahre aufzubewahren und auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen.

Weiterführende Infos zum Mindestlohngesetz finden Sie hier: http://www.ihk-koblenz.de/recht/Arbeitsrecht/Mindestlohn/Aufzeichnungspflichten_nach_dem_Mindestlohngesetz/1478366

Mindestlohnkonform geht ganz einfach

Die timr Zeiterfassung hilft Ihnen dabei schnell und einfach alle Daten zu erfassen, die Sie laut Mindestlohngesetz aufzeichnen müssen. Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit werden mittels Start-Stopp-System erfasst. Pausenzeiten werden automatisch herausgerechnet.

Mit der Zeiterfassungs App am Smartphone erfassen Ihre Mitarbeiter unterwegs alle Zeiten. Die offline Funktion ermöglicht auch ohne Empfang aufzuzeichnen. Sobald das Smartphone wieder online ist, werden alle Daten automatisch im Hintergrund an den Server übertragen. timr ist somit auch für Unternehmen mit Mindestlohn-Mitarbeitern im Außendienst hervorragend geeignet.

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